Transfer-Molding-Kaltkanal

Transfermolding-Kaltkanäle werden beim Compression-Transfermolding-Verfahren (CTM) oder beim Injection-Transfermolding-Verfahren  (ITM)  zur Herstellung von Gummiformteilen eingesetzt. Die Transfereinheit wird über ein Kühlmedium gekühlt und thermisch durch eine Isolierplatte von der beheizten Vulkanisationszone der Form abgetrennt. Als Kühlmedium wird meist Wasser verwendet. Der Übergang von der gekühlten in die beheizte Zone erfolgt über Düsenelemente.

tmkk02
Compression-Transfermolding-
Kaltkanal-Form


Im Gegensatz zu Düsenkaltkanälen werden bei Transfermolding-Kaltkanälen die Düsenelemente nicht einzeln, sondern nur über den gesamten Kühlblock gekühlt. Das in der Transfereinheit befindliche Elastomermaterial vulkanisiert nicht bei jedem Produktionscyclus aus und kann im Folgecyclus zur Herstellung von Formteilen eingesetzt werden.
Während Düsenkaltkanäle meist bei kleinen Kaliberzahlen und grösservolumige Formteilen zum Einsatz kommen, eignen sich Transfermolding-Kaltkanäle besser für hohe Kaliberzahlen eher kleinvolumiger Gummiformteile.

Quelle: Hoffmann GmbH, DE-73230 Kirchheim/Teck

 



Kunststoff-Lexikon.com ist das Lexikon für die Kunststoffbranche und enthält 415 Einträge

  Startseite               Links               Copyright-Hinweis               Impressum              Suchen 

 

Kunststoff-Lexikon Logo neu

 

☰Menü  

Der Titel der Seite wird von NetObjects Fusion generiert